Seit der Liberalisierung der Strommärkte sind viele neue Anbieter auf dem Markt erschienen und teilweise auch schon wieder verschwunden. In diesem Energiesektor hat sich daher in den vergangenen Jahren einiges getan. Insbesondere bei den Preisen. Während in den ersten Jahren der Konkurrenzkampf über den Preis ausgetragen wurde, steigen in jüngster Zeit wieder die Energiepreise. Vergleichen Sie daher die Anbieter an Hand Ihrer letzten Stromjahresabrechnung. Ein Wechsel zu einem anderen Stromanbieter ist weitaus weniger kompliziert als allgemein angenommen. Den "Papierkram" erledigt dabei oft der neue Versorger und es werden auch keine Installationen im Haus oder der Wohnung notwendig.
Die Stromkosten lassen sich aber nicht nur durch einen günstigeren Anbieter senken, sondern auch durch einen geringeren Stromverbrauch. Außerdem entlasten Sie auf diese Weise auch noch die Umwelt.
Zunächst sollten Sie Stromfresser in Ihrem Haushalt entlarven. Zahlreiche Stromanbieter stellen leihweise Messgeräte kostenlos zur Verfügung. Einfach mal die Service-Nummer des Stromanbieters wählen und sich informieren.
Zahlreiche Elektronikgeräte verbrauchen Strom, auch wenn sie gar nicht genutzt werden. Insbesondere Fernseher, Receiver und Hifi-Anlagen gehören dazu, da sie regelmäßig auf Stand-By laufen. Solche Geräte sollten am besten an eine schaltbare Steckerleiste angeschlossen werden, die bereits ab ca. 5 Euro im Handel erhältlich ist. Einmal den Schalter betätigt und schon verbrauchen die angeschlossenen Geräte tatsächlich keinen Strom mehr.
Aber auch bei Geräten, die dauerhaft in Betrieb sind, lässt sich der Strom-Verbrauch senken. Dabei sollten Sie insbesondere an den Kühl- und Gefrierschrank denken, denn diese Geräte fallen mit durchschnittlich ein Fünftel des gesamten Stromverbrauchs ins Gewicht. Bedeutsam ist hier vor allem der Standort des Gerätes. Je wärmer die Umgebung des Kühl- und Gefrierschranks, desto höher ist der Energieverbrauch. Vermeiden Sie daher Plätze neben dem Herd, der Heizung oder anderen warmen respektive sonnigen Stellen.
Auch wenn Lampen im Vergleich zu den klassischen Küchengeräten weniger Strom verbrauchen, so gewinnt die Beleuchtung durch den Faktor Zeit seine Relevanz im Energiesparkonzept. Wo Lampen lange und dauerhaft angeschaltet sind, sollten Energiesparlampen eingesetzt werden, da diese bis zu 80 Prozent weniger Strom verbrauchen. Die etwas höheren Anschaffungskosten amortisieren sich bereits nach einem Jahr. Auch können Sie durch die geschickte Verteilung und Platzierung der Lampen im Raum den Verbrauch senken. Denn wenn überwiegend am Schreibtisch gearbeitet wird, reicht meist eine Arbeitslampe und es bedarf keiner "Festbeleuchtung". Weiterhin spielt auch die Gestaltung der Räume eine Rolle. Ein heller Raum mit weißen Wänden benötigt weniger zusätzliches Licht.
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